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Die Vorzeichen vor dem Auswärtsspiel unserer Landesliga-Damen beim Bayernliga-Absteiger HSG Dietmannsried/Altusried waren alles andere als optimal. Marie Stöckl, Sarah Borghesi und Anja Schuster weilten im Urlaub, Johanna Schmoldt war nach ihrer roten Karte gegen Schleissheim noch gesperrt und der letzte verbliebene Links Außen Miriam Hable ging angeschlagen in die Partie. Und da alle bisherigen drei Auswärtsauftritte und dieser Landesliga-Saison deutlich verloren gingen, trauten wahrscheinlich wenige unserer Mannschaft etwas zu.

Als Katharina Stadler in der 33. Spielminute nach einer harten Entscheidung auch noch mit Rot vorzeitig zum Duschen musste und ein 19:10 für die Gastgeber auf der Anzeigetafel aufleuchtete, schien das Spiel entschieden - aber dieser Samstag Abend zeigte einmal mehr dass man einen großen Fehler macht, wenn man unsere Mannschaft vorzeitig abschreibt ... aber der Reihe nach:

aufgrund der angespannten Personalsituation wurde Katharina Seelos reaktiviert und auch Sophia Sattler von der zweiten Damenmannschaft feierte ihr Saisondebüt. Das Team von Trainer David Schmoldt erwischte mit zwei Toren gleich einen guten Start und bis zum 6:5 (13. Spielminute) war man gut in der Partie. Jetzt häuften sich allerdings die technischen Fehler und in der Deckung agierte man zu zaghaft gegen die Rückraumwürfe von Alisa Freisinger, die alleine in der ersten Halbzeit sechs Mal traf. Unsere Mannschaft blieb sieben Minuten ohne Tor, Dietmannsried baute die Führung konsequent auf 12:5 aus. Erst jetzt wachten die SG-Damen wieder auf und konnten bis zur Halbzeit noch etwas Ergebniskosmetik betreiben (10:15).

Mit Start der zweiten Halbzeit sollte die Aufholjagd eingeläutet werden, aber die rote Karte gegen Katharina Stadler und vier weitere gegnerische Treffer innerhalb von 140 Sekunden führten zum eingangs erwähnten 10:19-Rückstand. Wie schon in der Vorwoche schien die rote Karte das gesamte Team der SG wachgerüttelt zu haben. Die Defensive war nicht mehr wieder zu erkennen und klaute dem Gegner ein ums andere Mal den Ball. Jetzt konnte man die leichten Gegenstoßtreffer erzielen, die in Halbzeit eins noch gefehlt hatten. Neun Minuten hielt man den Gegner ohne eigenen Treffer. Angeführt von Elena Stadler und Amelie Zeiler, die in dieser Phase jeweils dreimal netzten, gelang ein 8:0-Lauf und man war auf 18:19 dran. Jetzt war die Zeit von Miriam Hable gekommen, die die nächsten drei SG-Treffer erzielte und beim 21:21 war der Ausgleich hergestellt.

In einer spannenden Schlussphase ging es nun hin und her: Dietmannsried legte wieder zwei Treffer vor (21:23) und als Sarah Fischer in der 53. Minuten nach ihrer dritten Zeitstrafe ebenfalls die rote Karte sah, schienen wieder alle Trümpfe beim Gegner zu liegen. Amelie Zeiler erzielte die 24:23-Führung, aber in Überzahl leistete man sich in den letzten Minuten drei unnötige technische Fehler, die eine mögliche Zwei-Tore-Führung verhinderten. Dietmannsried hatte 40 Sekunden vor dem Ende nochmals den Ball und spielte die Zeit fast herunter, aber unsere Abwehr stand weiterhin bombensicher. Sechs Sekunden und eine Auszeit brachten uns leider nicht mehr den erhofften Siegtreffer aber aufgrund der unterirdischen ersten Halbzeit können und müssen wir mit dem einen Punkt zufrieden sein.

"Ich bin unheimlich stolz auf meine Mannschaft, wie sie in diesem Spiel zurückgekommen ist. Ohne vier Stammspieler, eine rote Karte und neun Tore hinten ... keiner hat mehr einen Pfifferling auf uns gegeben. Aber wir haben alle zusammen an unsere Stärke geglaubt und in der zweiten Halbzeit gezeigt, dass man auch so ein Spiel als Team noch drehen kann", freute Trainer David Schmoldt über den ersten Auswärtspunkt in dieser Saison. Somit machte man in der Tabelle einen Platz gut und hat in der kommenden Woche den TV Gundelfingen zu Gast, der nach dem TSV Simbach auch den favorisierten SV München Laim zu Hause besiegte ... eine schwere Aufgabe für unsere Mannschaft, die aber heute gezeigt hat dass ihr alles zuzutrauen ist.

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