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Viel vorgenommen hatten sich unsere Landesliga-Damen beim letzten Auswärtsauftritt beim VfL Günzburg. Nach zuletzt zwei schwächeren Spielen wollte man sich wieder besser präsentieren, den Favoriten so lange wie möglich ärgern und nach Möglichkeit sogar etwas aus der Legestadt mitnehmen. Letzteres konnte man zwar leider nicht realisieren, aber wenigstens die ersten beiden Punkte wurden erfüllt - in einem Spiel, über das man wahrscheinlich noch länger sprechen wird.

Ohne langes Abtasten fanden beide Mannschaften schnell in die Partie: Günzburg legte zunächst vier Mal vor, unsere Mädels hatten bis zum 4:4 aber stets die richtige Antwort parat. Mit schönem Kombinationsspiel schafften es die Gastgeberinnen immer wieder Lücken in die SG-Defensive zu reißen, die in der ersten Viertelstunde kaum Zugriff aufs Spiel fand. Nach zwölf Minuten hatte man bereits 10 Gegentreffer kassiert und lag vier Tore hinten. Zu viele Fehler im Passspiel und einige leichtfertig vergebene Chancen waren die Bilanz zur Halbzeit, allerdings lag man nur mit drei Treffern zurück, da Melina Pavlidis im Tor noch einige gute Möglichkeiten der Günzburger entschärften konnte,

Die nächsten zehn Minuten sollten die Partie entscheiden: in Minute 31-35 muss man sich wieder an die eigene Nase fassen. Vier klare Chancen liess man in dieser Phase des Spiels ungenutzt und versäumte es so, das Spiel evtl. zu kippen. Anschließend hatten die beiden Unparteiischen ihren großen Auftritt: einer doppelten Bestrafung für Linda Zeiler und Anna Amberg (welche schon sehr überzogen war) folgte nur eine Minute später eine Zeitstrafe gegen Anja Schuster und eine direkte Zeitstrafe gegen Trainer David Schmoldt für eine Allerwelts-Bemerkung. Die Folge: sechs Günzburgerinnen standen nur noch zwei Mädels der SG gegenüber. Aber auch diese Unterzahl überstand man relativ unbeschadet. Spätestens nach der roten Karte gegen Co-Trainer Christian Stadler und einer daraus resultierenden weiteren Zeitstrafe schien die Messe gelesen. Als Günzburg in der 44. Spielminute auf 26:16 davon zog, drohte ein Debakel. Aber in der Schlussviertelstunde bewiese die Mannschaft zum wiederholten Male in dieser Saison Charakter. Man kämpfte sich Tor um Tor heran und startete einen 9:2-Lauf. Beim 25:28 (54. Spielminute) war man wieder auf Schlagdistanz aber zwei weitere (der gefühlte Dutzenden) Pfiffe gegen die SG erstickten die Aufholjagd im Keim. Günzburg fing sich wieder und zog bis zum Schlusspfiff auf 33:27 davon.

"Dicker Respekt vor der Leistung meiner Mannschaft in den letzten zwanzig Minuten, viele Mannschaften wären hier wahrscheinlich mit 15-20 Toren untergegangen: 2 gegen 6-Situation, du bekommst keinen Pfiff mehr für dich, wir hatten kaum Wechseloptionen auf der Bank und kommen nochmal auf drei Tore ran - das zeigt einfach die tolle Moral dieser Truppe. Allerdings haben wir in den ersten 35 Minuten zu viele Fehler produziert, gerade die vier großen Chancen nach der Pause haben uns das Genick gebrochen, wenn wir da 2-3 nutzen können wir das Spiel vielleicht drehen. Aber Gratulation an Günzburg, sie waren heute klar die bessere Mannschaft und haben verdient gewonnen", so Trainer David Schmoldt nach einer hitzigen Partie. Zu der Leistung der Unparteiischen wollte er sich nicht weiter äußern. "Was soll man da noch großartig sagen - es war die dritte Begegnung, die wir diese Saison hatten und alle liefen nach dem gleichen Muster ab". Jetzt gilt voller Fokus auf das letzte Spiel in dieser Saison am kommenden Sonntag gegen Aichach. "Wir hatten jetzt drei Matchbälle um uns ein ausgeglichenes Punktekonto zu holen und haben es dreimal vergeigt - noch einmal wird uns das nicht passieren", ist sich der Trainer sicher.

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