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Die Verantwortlichen der SG Biessenhofen/ Marktoberdorf hatten nach dem zweiten Heimspieltag in der Wertachsporthalle in Biessenhofen allen Grund zur Zufriedenheit: Begeisterte Zuschauer, die auf den voll besetzten Rängen für eine Bombenstimmung sorgten, spannende Spiele mit vielen Höhepunkten und dazu vier Siege für die Ostallgäuer Spielgemeinschaft. 

Das absolute Highlight des langen Handballnachmittags war der 27:26 Erfolg der 1. Frauenmannschaft, die dem Tabellenführer der Landesliga Südbayern, TSV EBE Forst United die erste Niederlage der Saison beibrachte.
Damen liefern eine grandiose Leistung – 27:26 gegen den TSV EBE Forst United
Die Rollen vor der Partie in der Landesliga Süd waren klar verteilt: der Gegner aus Oberbayern, mit 14:0 Punkten als Aufsteiger in die Saison gestartet, wollte seine Serie ausbauen. Aber Trainer Christian Klöck schob der Außenseiterrolle bereits in der Trainingswoche den Riegel vor und stellte seine Mannschaft auf die Partie wie vor jeder Partie ein: „Eine gute Leistung zeigen und die Punkte in der heimischen Halle behalten". Die SG-Mädels erwischten auch einen guten Start ins Spiel und erspielten sich drei klare Torchancen, welche von der gegnerischen Torhüterin allerdings stark vereitelt wurden. Dennoch gehörte die Anfangsphase den Gastgeberinnen: vor allem Amelie Zeiler war vom Tabellenführer zunächst nicht zu stoppen und hatte beim Stand von 6:2 (12. Spielminute) bereits drei Treffer auf dem Konto. Mit gutem Zusammenspiel zwischen Rückraum und Kreis hatte sich unser Team ein gutes Polster erarbeitet, aber der Gegner fand jetzt zunehmend besser in die Partie und zeigte sich vom frühen Rückstand unbeeindruckt. Bei 1-2 Toren pendelte sich die Führung in den nächsten Minuten ein (8:6, 13;11). Mit einem 3:0-Lauf kurz der dem Seitenwechsel ging Forst United aber dann doch in Führung und nahm diese mit in die Kabine (14:15).
 
Die Halbzeitansprache des gegnerischen Trainers schien gefruchtet zu haben: der Tabellenführer kam stark aus der und legte innerhalb von fünf Minuten drei Tore nach. Beim 14:18 wechselte Trainer Klöck den Torhüter. Ein Schachzug der sich im Nachhinein als goldrichtig erweisen sollte. Viele in der Halle (zumindest auf Ebersberger Seite) rechneten nach der Vier-Tore-Führung wohl mit dem nächsten Kantersieg, aber unsere Mädels zeigten wieder einmal eine super Moral und wehrten sich nach Kräften. Meli Pavlidis parierte gleich einen Siebenmeter und drei Tore von Amelie Zeiler, Katharina Stadler und Anja Schuster brachten den 17:18-Anschluss. Beim 21:21 war der Ausgleich geschafft und Stadler besorgte per 7m die 22:21-Führung. Das Spiel war gedreht und unsere Damen hatten nun mehrmals die Chance den Vorsprung auszubauen, scheiterten aber. So bekam Ebersberg wieder Oberwasser und ging viereinhalb Minuten vor dem Ende mit 24:25 in Führung.
 
Aber im Gegensatz zu den Spielen in Dachau und Vaterstetten, als der Gegner in einer knappen Schlussphase das bessere Ende für sich hatte, war es dieses Mal die SG, die jubeln sollte. Pavlidis war beim 7m nun unüberwindbar: Ebersberg vergab drei Strafwürfe in den letzten sieben Minuten und insgesamt fünf(!) in der zweiten Hälfte. Sarah Fischer und Katharina Stadler brachten ihre Farben mit 27:25 in Front. Nach dem 26:27-Anschluss wurde sofort Zeitspiel angezeigt und ein technischer Fehler bescherte Ebersberg noch die Chance zum Ausgleich. Mehr als ein direkter Freiwurf nach der Schlusssirene sprang aber nicht mehr raus. Die Schützin brachte den Ball per Knickwurf an der Mauer vorbei, aber Pavlidis sicherte mit einer weiteren Parade den verdienten 27:26-Heimsieg. Die Freude im Lager der SG war nach diesem Sieg grenzenlos. Endlich hatte Trainer Klöck wieder den gesamten Kader zur Verfügung und das Team stellte eindrucksvoll unter Beweis, dass es an einem guten Tag jedes Team schlagen kann.
 
Vor allem die Rückraumachse Stadler/Zeiler/Fischer erwischte mit 19 Treffern einen Sahnetag. „Wie alle anderen war ich die ganze Woche schon heiß auf das Spiel und froh, meiner Mannschaft endlich wieder auf dem Spielfeld helfen zu können", so Sarah Fischer, die zuletzt wegen diversen Verletzungen drei Spiele pausieren musste. Gemeinsam feierte man den Sieg bis in die frühen Morgenstunden. Aber bereits am Dienstag wird man wieder vollen Fokus auf das nächste schwere Auswärtsspiel in Kissing legen.
 
Dank einer guten Moral und großem Kampfgeist gelang es der  1.Männermannschaft, den alten Allgäuer Rivalen TV Memmingen in einer Partie der Bezirksoberliga Alpenvorland mit 29:26 zu bezwingen. Wer gedacht hatte, dass sich die Hausherren von der tollen Stimmung und der Euphorie, die nach dem Frauenspiel in der Halle herrschte, inspirieren lassen würden, sah sich schnell getäuscht. Die Angreifer leisteten sich bereits in der Anfangsphase ein halbes Dutzend Fehlwürfe und auch die Abwehr stand nicht sattelfest. So war es kein Wunder, dass die solide, aber keineswegs überragend aufspielenden Gäste nach 13 Minuten mit 6:3 führten. Die SG kam bis zur Pause auf 10:11 heran, kassierte dann aber gleich wieder vermeidbare Gegentreffer zum 12:14. Danach besann sich das SG- Team endlich auf seine spielerischen Qualitäten und sein stärkeres Konterspiel und bekam die Partie immer besser in den Griff. In der 51. Minute gelang erstmals ein 2- Tore- Vorsprung. Dennoch hing der Sieg noch am seidenen Faden. Nach dem dritten nicht verwandelten Strafwurf und etlichen vergebenen Großchancen mussten die Fans in den Schlussminuten gehörig zittern, ehe der wichtige dritte Heimsieg unter Dach und Fach gebracht war.
 
Für eine Überraschung sorgte die 2. Männermannschaft der SG Biessenhofen/ Marktoberdorf, die das Bezirksklassen- Lokalderby gegen die SG Kaufbeuren/ Neugablonz II mit 26:23 gewann. Es war ein Sieg der mannschaftlichen Geschlossenheit über das von Fernwürfen und Einzelaktionen geprägte Spiel der Gäste. Die hochmotivierten Hausherren führten nach einem Blitzstart mit 4:0, ehe der sichtlich überraschte Gegner besser ins Spiel kam und beim 6:6 erstmals den Gleichstand schaffte. Zur Pause (15:11) schien die routinierte SG Kaufbeuren/ Neugablonz klar auf der Siegerstrasse. Doch noch gab sich das unermüdlich kämpfende SG- Team nicht geschlagen. Es holte Tor um Tor auf und schaffte den Ausgleich zum 22:22. In der spannenden Schlussphase brachten drei schnelle Konter den überraschenden Sieg.
 
Für den vierten Sieg sorgten die C- Juniorinnen, ebenfalls gegen die SG Kaufbeuren/ Neugablonz. Die Schützlinge der Trainerinnen Michael di Chiazza und Celine Würdinger gewannen nach der 13:7 Halbzeitführung am Ende hochverdient mit 22:13. Die einzige Niederlage des Heimspieltages mussten die A- Juniorinnen mit 10:47 gegen den überragenden Spitzenreiter der überregionalen Bezirksoberliga, SG Dietmannsried/ Altusried, einstecken.               

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