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Handball Damen müssen sich stark aufgestelltem HCD Gröbenzell II mit 31:34 (14:18) geschlagen geben

Nach zuletzt 5:1 Punkten wollten unsere Landesliga-Damen gegen den HCD Gröbenzell II ihre Serie ausbauen und mit einem Sieg den Anschluss ans Mittelfeld der Tabelle herstellen. Aber auch der Gegner wollte beide Punkte und war mit vier Spielerininnen aus dem Zweitliga-Kader der ersten Mannschaft ins Allgäu angereist.

Der Auftakt gehört jedoch den Gastgebern: das Trainergespann Stadler/Schmoldt forderte vom Team ein deutlich höheres Tempo als in der Vorwoche gegen Gundelfingen und die Mannschaft setzte dies in der Anfangsphase hervorragend um. In der 8. Minute erzielte Andreas Salzmann mit einem schönen Schlagwurf das 6:3 und alles lief nach Plan. Aber jetzt drehten die "Gröbis" auf und vor allem die rechte Angriffsseite des Gegners bekam man nur schwer in den Griff. Der Gegner ging beim 11:10 erstmals in Führung und da unserer Mannschaft in der Schlussphase der ersten Hälfte einige unnötige Ballverluste unterliefen, ging es mit einem 14:18-Rückstand in die Kabine.

Allerdings war in diesem temporeichen Spiel noch alles drin, aber auch die ersten Minuten im zweiten Abschnitt gehörten dem Gegner, der immer wieder seine individuelle Klasse aufblitzen liess und sich auf 22:17 absetzte. Aber wie schon gegen Vaterstetten oder Dietmannsried liessen sich die SG-Damen auch von diesem Rückstand nicht aus dem Konzept bringen. Die Abwehr stand jetzt wesentlich besser und im Spiel nach vorne zeigte man sich von allen Positionen torgefährlich. Ein 5:0-Lauf in den kommenden Minuten stellte beim 22:22 wieder alles auf Null. Gröbenzell ging immer wieder in Führung, um meist postwendend den Ausgleich zu kassieren. Aber der psychologisch so wichtige Führungstreffer wollte trotz einem halben Dutzend hochkarätiger Chancen (darunter zwei vergebenen Siebenmetern) leider nicht fallen.

Marie Stöckl erzielte fünf Minuten vor dem Ende das 31:33, aber das sollte leider der letzte SG-Treffer in dieser Partie bleiben. Am Ende musste man sich in einem sehenswerten Landesliga-Spiel mit 31:34 geschlagen geben, aber die zahlreichen Zuschauern in der Biessenhofener Wertachhalle sahen eine ansprechende Leistung ihres Teams. "Wir sind leider im gesamten Spiel und vor allem in der entscheidenden Phase wieder einmal zu fahrlässig mit unseren Torchancen umgegangen, sonst wäre heute mehr drin gewiesen", bilanzierte Trainer David Schmoldt nach der Partie. Dennoch kann die Mannschaft viel Positives aus dem Spiel mitnehmen, da man im Angriff die beste Saisonleistung gezeigt hat. Aber man muss heute auch die individuelle Stärke des Gegners anerkennen (deren Spielerinnen aus dem Bundesliga/Jugendbundesliga-Kader für 27 der 34 gegenerischen Treffer verantwortlich waren). Nächste Woche in Dachau bestreitet man das letzte Auswärtsspiel des Jahres und wird dort einen neuen Anlauf starten, den dritten Saisonsieg einzufahren.