Weiterhin mit dem Rücken zu Wand stehen die Handball-Männer des TSV in der Bezirksoberliga. Auch mit einem Sieg heute Abend (18.30 Uhr, Dreifachhalle)
gegen die dritte Mannschaft des Oberligisten Fürstenfeldbruck entspannt sich die Situation nur leicht, denn für die Oberdorfer als Vorletzten ist mehr denn je Alarmstufe eins angesagt.
Fünf Spieltage vor Schluss zeichnet sich ein spannendes, vielleicht sogar dramatisches Saisonfinale ab, das wahrscheinlich erst am letzten Spieltag endgültig entschieden wird. Die gesamte untere Hälfte in der BOL- also alle Teams mit einem negativen Punkteverhältnis - darf man als abstiegsgefährdet bezeichnen. Auch der heutige Gast mit 16 Punkten auf der Habenseite ( 7.Platz, TSV 12 Punkte) gehört zum Kreis der möglichen Absteiger, denn mit diesem Polster ist man gewiss noch nicht auf der sicheren Seite.
Das gilt um so mehr für die Gastgeber, die zwar mit der äußerst knappen 32:31 Niederlage beim Spitzenreiter ein deutliches Ausrufezeichen setzten, aber leider nichts Zählbares mit nach Hause brachten. Allerdings: Mit dem dort gezeigten leidenschaftlichen Einsatz ist es dem TSV durchaus zuzutrauen, dass auch dieses Heimspiel siegreich beendet werden kann. Dazu brauchen die Spieler um die beiden Bomber Nuscheler und Huttner tatkräftige Unterstützung aller anderen Akteure und insbesondere die von Stammtorwart Meirose, an dem sich das Team in kritischen Phasen schon manches Mal in dieser Saison wieder aufgerichtet hat. Wegen einer Zerrung im Oberschenkel ist der Einsatz von Alex Braml noch ungewiss.
Der TSV spielt mit: Meirose, Geiger, Belau, Nuscheler, Huttner, Schaad, Kutsche, S. Eichinger, Kauter.