Kleine Trapezkünstler und Artisten in der Turnhalle
Für 20 Marktoberdorfer Kinder verwandelte sich an zwei Nachmittagen die Stadionturnhalle in eine Zirkuswerkstatt: Im Rahmen der Ferienfreizeit des Kreisjugendrings standen Einradfahren, Jonglieren mit Tüchern, Bällen und Keulen, Turnen am schwebenden Trapez, Akrobatik, Balancieren auf der Laufkugel und auf Leitern und nicht zuletzt Trampolinspringen auf dem Programm, das durch Peter Roth und Marion Roth von der Turnabteilung im TSV-Marktoberdorf organisiert wurde.
Ein Highlight in diesem Jahr war erneut die so genannte „Schnitzelgrube. In der mit Schaumstoffwürfeln gefüllten Geräteturnhalle können dabei auch die manchmal nicht so exakten Sprünge ohne Verletzungsgefahr
geturnt werden und so zeigten die jungen Hobbyartisten immer mutigere Trampolin-Sprünge.
So richtig schwierig wurde es für manche beim
Balancieren auf den Laufrollen, der Laufkugel oder bei der Leiterakrobatik. Und zwischendurch sorgten Übungen zum Jonglieren, mit dem Diabolo, den Jongliertellern oder dem Devil-Stick für Abwechslung.
Am Trapez schließlich lernten die Zirkuskünstler, dass es hier vor allem auf Körperspannung ankommt. Übungsteile am schwingenden Trapez wie der „fliegende Holländer“ oder das gekonnte Anspringen des schwingenden Trapez lassen sich eben nur durch gutes Gleichgewichtsgefühl gute Körperspannung ausführen.
Dabei bauten die TSV-Trainer auch einen Slackline-Parcour auf, bei dem die jungen Artisten, Balancieren und erste Drehungen auf der Slackline – der neuen Trendsportart aus Amerika, bei der auf einem gespannten Band balanciert wird – ausprobieren konnten.
Am Ende der Turnwerkstatt stand noch eine gemeinsame Aufführung für Eltern, Geschwister, Omas und Opas, bei der alle wagemutigen Artisten eigene Kunststücke zeigen konnten und trotz manchmal Muskelkater waren sich alle einig, dass sie im nächsten Jahr wieder dabei sein wollen!